Zwischen Gericht und nächstem Termin
Was kam vom Gericht?
Es steht schon auf Ihrem Handy.
Ist in der Sache schon etwas eingegangen? Was will die Gegenseite? Können Sie mir das kurz schicken? Der Anwalt ist unterwegs. Das Sekretariat sucht, ordnet zu, fasst zusammen und wird dabei immer wieder aus der eigenen Arbeit gerissen.
So sieht der Alltag aus
Das kostet
Zeit und Energie.
Eine neue beA-Nachricht ist da. Bis der Anwalt damit weiterarbeiten kann, müssen Nachricht und Anlagen geöffnet, der Akte zugeordnet und im Zusammenhang gelesen werden. Unterwegs fehlen oft gerade die Unterlagen, die für den nächsten Schritt gebraucht werden.
So könnte es mit Ihrer KI laufen
Der Eingang gehört zur Akte. Die bisherige Argumentation ist die Grundlage für den nächsten Entwurf.
Ihre Kanzlei-KI bekommt einen Namen und wird in Ihre Abläufe eingearbeitet. Nach passender Anbindung ordnet sie E-Mails, neue Dateien und beA-Unterlagen dem Vorgang zu. Sie führt bisherige Schriftsätze, Belege und Argumente zusammen. Beauftragen Sie eine Recherche, kann sie passende Fundstellen suchen und mit dieser Grundlage abgleichen. Im geschützten Zugang sehen Sie Originale, Quellen und einen Entwurf für Ihre weitere Bearbeitung.
Ein konkreter Ablauf
Was Ihre KI vorbereitet.
Was Sie entscheiden.
- 01
Eingang übernehmen.
Wir prüfen zunächst den Abruf über Ihre Kanzleisoftware und deren beA-Anbindung oder einen kontrollierten Export. Die Verarbeitung nutzt ausdrücklich eingeräumte Rechte. Eine automatisch nutzbare Anbindung jeder Kanzleisoftware wird nicht vorausgesetzt.
- 02
Den Zusammenhang herstellen.
Die KI ordnet E-Mails und neue Dokumente dem Fall zu und zieht freigegebene Aktenunterlagen heran. Bisherige Argumente, Belege und offene Fragen werden zusammengeführt. Unklare Zuordnungen werden zur Prüfung vorgelegt. Erwähnte Termine oder Fristen bleiben Prüfhinweise für den bestehenden Fristenprozess.
- 03
Recherchieren und entwerfen.
Auf Ihren Auftrag recherchiert die KI über vereinbarte Quellen. Sie gleicht Fundstellen mit der bisherigen Argumentation ab und erstellt einen Entwurf aus Eingang, Aktenwissen und Ihren Vorgaben. Fehlende Informationen bleiben sichtbar. Fundstellen, Tatsachen und rechtliche Schlussfolgerungen werden anwaltlich geprüft.
- 04
Mobil prüfen.
Sie rufen Originale, Zusammenfassung und Entwurf im abgesicherten Zugang ab. Benachrichtigungen müssen keine Mandatsinhalte offenlegen. Freigabe, Signatur, Empfangsbekenntnisse und Versand bleiben Teil des ausdrücklich geregelten Kanzleiablaufs.
Der angestrebte Nutzen
Von der Ablage zur inhaltlichen Arbeit.
Sie müssen die Vorgeschichte eines Falls nicht für jede Aufgabe neu zusammensuchen. Verwaltung und inhaltliche Bearbeitung greifen ineinander: Was zugeordnet wurde, steht für Recherche und Entwürfe zur Verfügung. Ihr Sekretariat wird bei der Informationssuche entlastet und Sie steigen mit dem relevanten Zusammenhang in die juristische Arbeit ein.
Klein anfangen. Im Alltag prüfen.
So wird daraus
Ihr eigener Ablauf.
Wir beginnen mit ausgewählten Nachrichtentypen und freigegebenen Testakten. Erst wenn Zuordnung, Quellenverweise und Entwürfe nachvollziehbar funktionieren, wird der vereinbarte Ablauf erweitert.
- Zeit vom Eingang bis zur geprüften Übersicht
- Rückfragen zwischen Anwalt und Sekretariat
- Prüf- und Korrekturaufwand je Entwurf
Was wir dafür klären.
Kanzleisoftware, beA-Zugang, Aktenrechte und mobiler Zugriff werden vorab geprüft. Die BRAK stellt ein differenziertes Berechtigungskonzept bereit; für eingebundene Kanzleisoftware ist zusätzlich deren konkrete Unterstützung entscheidend. Die KI ersetzt weder die verlässliche Posteingangs- und Fristenkontrolle noch die anwaltliche Prüfung und Entscheidung.
Zur fachlichen und technischen Grundlage: BRAK: Berechtigungskonzept und Rechtevergabe · beA-Support: Nutzung über Kanzleisoftware
Illustrative Praxisbeispiele. Die beschriebenen Abläufe zeigen mögliche Lösungen, keine bereits erzielten Kundenergebnisse. Umfang und Wirtschaftlichkeit werden für Ihr Unternehmen geprüft.
Kommt Ihnen das bekannt vor?